AdWords Broad Match Modifier

zurück zum Blog

Keywords können jetzt „weitgehend passend“ mit Modifizierer gebucht werden.

Seit dem 14. Juli 2010 ist für Adwords-Konten in Deutschland die Keyword-Option „weitgehend passend“ bzw. „broad“ auch in modifizierter Form verfügbar.

Die bisher verfügbaren drei Optionen zeigten in der Vergangenheit gerade beim Wechsel von „broad“ auf „phrase“ ihre Schwächen. So musste man sich hier zwischen hohen Impressionen und, auf Grund der unpassenden Treffer, geringeren Klickrate, oder einer guten CTR, aber geringeren Reichweite entscheiden.

Diese Lücke soll nun mit dem Broad Match Modifier geschlossen werden. Um die Modifikation vorzunehmen wird lediglich ein Plus-Zeichen (+) vor dem entsprechenden Keyword eingefügt. Ab jetzt ist es möglich, Begriffe genau oder in einer sehr eng gefassten Variante einzubuchen. Hierzu zählen:

  • Falschschreibweisen
  • Einzahl und Mehrzahl
  • Variationen des Wortstammes, z.B. Traum - träumen
  • Abkürzungen

Die Modifikation kann auch auf einzelne Worte des Keywords angewendet werden. So kann z.B. in dem Keyword „günstiges auto kaufen“ die Begriffe „günstiges“ und „kaufen“ mit einem Plus-Zeichen (+) versehen werden, um nur Treffer zu erzielen die auf den kauf eines günstigen Autos hindeuten. So können teure Autos und Suchanfragen nach Testergebnissen und Fahrberichten ausgeschlossen werden. Das Keyword lautet dann „+günstiges auto +kaufen“ und trifft z.B. auf „günstig auto kaufen“ oder „günstigen ford kaufn“. Somit ist nun eindeutig klar und abschätzbar, bei welchen Suchanfragen eine Anzeigenschaltung erfolgt. Damit sollten auch die Überraschungen bei der Auswertung der Suchanfragen aufhören, da jetzt, im Vergleich zum klassischen „weitgehend passend“ folgende Begriffe nicht mehr matchen:

  • Synonyme
  • Ähnliche Suchanfragen

Folgende Grafik verdeutlicht nochmals die neue Ausrichtungsfunktion:

 Beispiel für Broad Match Modifier (Quelle: Google)

Abb.: Beispiel für Broad Match Modifier (Quelle: Google)

In Zukunft sollte die neue Option vor allen Dingen bei Kombinationen mit generischen Keywords sehr interessant sein, da sich so viele unpassende Suchanfragen bereits beim aufsetzen der Kampagnen ausschließen lassen, und nicht erst über Konto-Analysen identifiziert und ausgeschlossen werden müssen. Daraus folgt ein von vorne herein optimaler Einsatz des Kunden-Budgets.

Folgen Sie unserem Blog weiter um bald hier zu erfahren was die Praxis bringt.

Autor

Jochen Englisch
SEA Consultant

Kategorie:

Kommentare

Und was meinen Sie?

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.