Optimierung der internen Verlinkung einer Website

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Interne Links sind Verweise innerhalb einer Domain. Sie ermöglichen es dem User, auf der Homepage zu navigieren und von einer Unterseite zur anderen zu wechseln. Eine sinnvolle interne Linkstruktur verbessert die Usability einer Webseite. Richtig eingesetzt können interne Verweise aber auch das Ranking einer Webseite positiv beeinflussen. Zur internen Verlinkung zählt man jede Art von internem Verweis. Folglich gehören Textlinks und Sidebar-Links, aber auch Footer-Links sowie die horizontale Navigation zur internen Linkstruktur. Folgende Punkte sollten bei der Gestaltung der internen Linkstruktur beachtet werden:

Die Bedeutung interner Links für die Indexierung

Eine durchdachte interne Linkarchitektur verbessert die Indexierung Ihrer Webseite durch die Suchmaschinen erheblich, denn Sie erleichtert den Crawlern die Erfassung und Analyse der Webseite. Folgende Aspekte erleichtern dem Crawler die Arbeit:

  • Crawler können zurzeit nur Text auslesen. Verzichten Sie deshalb darauf, Bilder zu verlinken.
  • Wenn Sie Javascript verwenden, sollten Sie die Webseite von den Google Webmaster Tools überprüfen lassen. So können Sie testen, ob der Googlebot die Navigation auslesen kann.
  • Crawler schätzen simple HTML-Verweise. Am besten halten Sie sich an einfache a href-Links.
  • Erstellen Sie eine XML-Sitemap. Diese verdeutlicht dem Crawler die Struktur der Webseite.
  • Wenn Sie ein CMS einsetzen, stellen Sie sicher, dass es Unterseiten und Links erstellt, die gecrawlt werden können (z.B. kein „noindex“).

Strukturierte Navigation

Ein wesentlicher Bestandteil der internen Verlinkung ist die Hauptnavigation. Sie bietet Usern und Crawlern den Einstieg in die Webseite. Deshalb sollte die Gestaltung der Hauptnavigation gut durchdacht und sorgsam geplant werden.

  • Achten Sie darauf, dass die Navigation übersichtlich strukturiert ist.
  • Die Navigation sollte aus nicht mehr als 3 bis 4 Ebenen bestehen, da nicht garantiert werden kann, dass tiefere Navigationsebenen vom Crawler aufgesucht werden.
  • Verweise im Footer-Bereich sind weniger wichtig als beispielsweise die Hauptnavigation.
  • Eine Breadcrumb-Navigation verdeutlicht die Struktur einer Webseite.
  • Stellen Sie sicher, dass jede Unterseite über mindestens einen Textlink erreichbar ist.

Der Ankertext interner Links

Ein beschreibender Ankertext hilft Suchmaschinen, den Inhalt der verlinkten Unterseite schneller zu erfassen, denn Crawler gehen davon aus, dass verlinkte Begriffe relevant für die Seite sind. Es ist deshalb wichtig, darauf zu achten, dass der verlinkte Text aussagekräftige Keywords enthält.

  • Verwenden Sie Keywords, die das Thema der verlinkten Unterseite treffend zusammenfassen und die ein hohes Suchvolumen haben.
  • Stellen Sie dabei sicher, dass der Ankertext das Keyword enthält, für welches die Zielseite idealerweise ranken soll.
  • Verwenden Sie nicht stets denselben Ankertext zu einer Unterseite, variieren Sie ihn.
  • Stellen Sie sicher, dass der Ankertext auf der verlinkten Seite auch verwendet wird.
  • Stellen Sie sicher, dass jeder interne Link einen aussagekräftigen Title hat.

Die URL interner Verweise

Für die Verwendung der URLs in internen Verweisen sind folgende Punkte wichtig:

  • Nutzen Sie immer die korrekte URL und vermeiden Sie die Verlinkung auf leere oder tote Unterseiten.
  • Es ist empfehlenswert, bei internen Links alle URLs mit Trailing Slash anzugeben, um unnötige Weiterleitungen zu vermeiden (da manche Webservers URLs ohne Trailing Slash automatisch an Adressen mit weitergeleiten).

Verteilung des Linkjuice

Vereinfacht gesagt fließt der Linkjuice von der Startseite auf die direkt von dort verlinkten Unterseiten. Diese geben ihn wiederum auf die tiefer gelegenen Unterseiten weiter. Die Unterseiten, die am tiefsten in der Webseite liegen (in Shops i.d.R. die Produktseiten), bekommen folglich am wenigsten Linkjuice ab. Dies kann sich wiederum negativ auf das Ranking einer Unterseite auswirken.

  • Achten Sie darauf, dass die Hierarchie der Navigation die thematische Relevanz widerspiegelt, sprich, weniger wichtige Unterseiten liegen tiefer in der Hierarchie.
  • Stellen Sie sicher, dass alle wichtigen Seiten von der Startseite aus erreichbar sind.
  • Verlinken Sie sehr wichtige Produkte (z.B. Bestseller) direkt von der Startseite oder der Oberkategorie-Seite aus.

Kontrolle der internen Verlinkung

Kontrollieren Sie die internen Links Ihrer Webseite regelmäßig. Reparieren Sie nicht mehr funktionierende Verweise oder entfernen Sie die Links.

  • Achten Sie darauf, dass bei der Verlinkung Duplicate Content entsteht.
  • Kontrollieren Sie Ihre Webseite regelmäßig auf nicht mehr funktionierende Links (sie finden diese als 404-Fehlermeldung in den Server-Logs).
  • Verifizieren Sie mit den Webmaster-Tools, dass Google Ihre internen Links auch wirklich findet. (Wenn Sie bei den Webmaster-Tools angemeldet sind, können Sie unter dem Feature „Link“ >> „Seiten mit internen Links“, herausfinden, ob der Googlebot Ihre internen Links gefunden hat.)

Autor

Kathrin Rockenfeller
SEO und Online-Redaktion

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