Social-Media-Kampagne Teil 1: Zielbestimmung

zurück zum Blog

Viele Unternehmen begehen beim Aufbau einer Social-Media-Kampagne den Fehler, sich unrealistische Ziele zu setzen. Dabei ist die Zielformulierung besonders wichtig, denn ohne eine realistische Zielformulierung ist es nicht möglich, einen Erfolg zu verzeichnen. Umso wichtiger ist es, die Planung einer Social-Media-Kampagne mit einer eindeutigen Zieldefinition zu beginnen. Viele Zielsetzungen sind für eine Social-Media-Kampagne jedoch ungeeignet, denn sie können über diese Kanäle nicht eingelöst werden. Sich derartige Ziele zu setzen heißt in der Regel, dass eine negative Erfolgsbewertung Ihrer Kampagne wahrscheinlich ist. Setzen Sie der Kampagne deshalb spezifische, umsetzbare und erreichbare Ziele, die für Ihr Unternehmen eine Bedeutung haben. Initialisieren Sie keinesfalls eine Social-Media-Kampagne, „weil man das eben heute macht“.

Mit einer Social-Media-Kamagne können Sie Folgendes erreichen:

  • Die Bekanntheit der Marke steigern
  • Die Kommunikation und Internaktion mit Ihren Besuchern steigern
  • Mehr Feedback über Ihre Produkte erhalten
  • Den Traffic der Seite erhöhen
  • Reputationsmanagement betreiben und das Image Ihrer Marke fördern
  • Meinungsführerschaft in einem bestimmten Gebiet erlangen
  • Schadensbegrenzung betreiben, falls negative Schlagzeilen über Ihr Unternehmen in der Presse erscheinen
  • Eine bestimmte, internetaffine Zielgruppe ansprechen
  • Denken Sie daran, dass eine Social-Media-Kampagne Ihre Marketingmaßnahmen im Internet ergänzen sollten und nicht ersetzen. In welchem Ausmaß dies geschieht, ist von Branche zu Branche höchst unterschiedlich. Fakt ist jedoch, dass Social Media als PR-Instrument an Bedeutung zunimmt.

Folgende Zielsetzungen sind für Social Media ungeeignet:

  • Planen Sie nicht, mit Ihrer Social-Media-Kampagne Ihren Umsatz um eine bestimmte Summe zu steigern. Denn diese Zahlen sind im Falle von Social Media nur sehr schwer messbar.
  • Auch der Return of Investment ist im Falle von Social Media nur schwer kalkulierbar.
  • Messen Sie den Erfolg einer Social-Media-Kampagne ebenfalls nicht (ausschließlich) an der Anzahl Ihrer Fans auf Facebook und Co. Denn diese Zahlen sagen nur sehr bedingt etwas über Ihre Kampagne aus. Bedenken Sie: Ein User wird mit nur einem kleinen Klick zum Fan oder Follower. Ob Sie diesen User jedoch in einen für Sie nützlichen User verwandeln können, ist fraglich.
  • Sehen Sie eine Social-Media-Kampagne nicht als Möglichkeit an, kostenfrei im Internet Werbung treiben zu können. Denn auch eine Social-Media-Kampagne kostet Geld. Zwar ist die Anmeldung bei den einschlägigen Kanälen (Facebook, Google+, Twitter) kostenfrei, doch erfordern professionelle Social-Media-Kanäle eine sorgsame Pflege und verbrauche damit sowohl die Zeit als auch Finanzen.

Autor

Kathrin Rockenfeller
SEO und Online-Redaktion

Kategorie:

Kommentare

Und was meinen Sie?

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.